Gütemerkmale der Beleuchtung
Gute Beleuchtung zeichnet sich durch folgende Merkmale (Gütemerkmale) aus:

  • Der Sehaufgabe angemessene Beleuchtungsstärke: Sie wird wesentlich beeinflusst von den Reflexionseigenschaften der Begrenzungsflächen Wände, Decke, Fußboden.
  • Gleichmäßige Helligkeitsverteilung: Die Leuchtdichteunterschiede zwischen Arbeitsfeld und Umgebung sollten einerseits nicht zu groß sein (Unterschiede nicht größer als Faktor 3). Andereits erzeugen zu geringe Unterschiede z.B. bei indirektem Licht einen monotonen Raumeindruck.
  • Begrenzung der Blendung: Direkte Blendung und Reflexblendung sollten vermieden werden.
  • Gute Farbwiedergabe und richtige Lichtfarbe: Das ist besonders wichtig in Verkaufsräumen um das Prüfen der Waren zu erleichtern.

Beleuchtungsarten
Licht überträgt Informationen auf das menschliche Auge. Es beeinflusst die Stimmung und das Wohlbefinden der Menschen und sorgt für Sicherheit zu Hause, am Arbeitsplatz und auf der Straße. Richtiges Licht führt demzufolge zu besserer Leistung, höherer Merkleistung, geringerer Ermüdung, weniger Fehlern und Unfällen. Nach DIN 5035 Beleuchtung mit künstlichem Licht ist „Beleuchtung deshalb so auszuführen, dass sie ihre jeweilige Aufgabe erfüllt und sich harmonisch in den Raum einfügt“. Nach der Norm DIN 5035 werden drei Beleuchtungsarten unterschieden:

  • Allgemeinbeleuchtung, z.B. durch regelmäßig über die Decke verteilte Leuchten
  • Arbeitsplatzorientierte Allgemeinbeleuchtung, Ergänzung der Allgemeinbeleuchtung durch dem Arbeitsplatz zugeordnetes gerichtetes Licht
  • Einzelplatzbeleuchtung zur direkten Beleuchtung einzelner Arbeitsplätze