Derzeit werden zur Warmwassererzeugung aufgrund der Trinkwasserhygiene ab-hängig von der Lage der Wasserentnahmestationen oft Durchlauferhitzer eingesetzt. Aufgrund dessen ist mit sehr hohen elektrischen Leistungsspitzen zu rechnen. Dies bedeutet speziell bei kleineren Gebäuden, dass eventuell der vorhandene Hausanschluss überlastet wird. Generell ist von beiden Fachplanern (HLS, ELT) eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung (zentrale Warmwassererzeugung mit Zirkulation gegenüber dezentralen elektrischen Durchlauferhitzern) zu erstellen. Auf deren Basis kann eine Entscheidung zur technischen Realisierung der Warmwassererzeugung getroffen werden. Folgende Gleichzeitigkeitsfaktoren sind denkbar:- 0,5 für leistungsstarke Durchlauferhitzer von ca. 5 – 20kW (zum Beispiel Wasserhähne in Küchenbereichen oder Duschen, die auch parallel zu den Leistungsspitzenbetrieben werden)- 0,1 für Handwaschbecken Der Einsatz eines Lastmanagement-Systems ist im Einzelfall mit dem Baureferat H8abzustimmen. Zur Vermeidung von Schieflasten sollen nur dreiphasige Geräte zur Ausführung kommen.