Mit der Einführung des Bayerischen Behindertengleichstellungsgesetzes (01.08.2003) und der daraus folgenden Änderung der Bayerischen Bauordnung, ist der Einbau eines behindertengerechten Personen- und Lastenaufzuges in öffentlichen Gebäuden, die öffentlich zugängliche Räume in mehreren Ebenen besitzen, vorgeschrieben und erforderlich. Die Größe und Art der Nutzung wird in einem Förderkonzept zwischen dem Nutzer, dem planenden Architekten und dem Baureferat Hochbau im Rahmen der Grundlagenermittlung festgelegt. Im Allgemeinen wird ein für Rollstuhlfahrer geeigneter Personen- und Lastenaufzug eingesetzt. Gemäß BayBo ist ab 13 m Gebäudehöhe ein Aufzug mit Tiefkabine (1,10 m x 2,10 m; 1000 kg) für den Transport von Krankentragen vorzusehen.