Entsprechend dem Behindertengleichstellungsgesetz werden für Menschen mit eingeschränktem Hörvermögen in Abstimmung mit dem Nutzer entsprechende Räume, die auch außerschulisch genutzt werden (zum Beispiel Mehrzweckräume, Versammlungsstätten usw.) mit einer induktiven Höranlage ausgestattet. Um Metallverluste und unterschiedliche Raumgrößen zu beherrschen sollte mindestens ein „Phased Array System“ (2 versetzt übereinander liegende Schleifen) bzw. um auch ein Übersprechen in benachbarte Räume zu vermeiden, ein „Low Spill Over System“ geplant werden. Hier ist eine der Ausschreibung vorausgehende Fachplanung (incl. Metallverlust- und Störfeldmessung) und Computersimulation unbedingt erforderlich. Ein ausreichend dimensionierter Verstärker (Konstantstromverstärker) ist an einem gekennzeichneten und geeigneten Ort vorzusehen. Als Nachweis der ordnungsgemäßen Errichtung ist ein Messprotokoll nach Vorgabe der DIN EN 60118-4 vorzulegen.