Die Installation erfolgt grundsätzlich nach DIN 18015. Besondere Details ergeben sich aus den Nutzerangaben. In der Dienstwohnung ist ein Störmeldetableau mit akustischer und optischer Meldung wichtiger haustechnischer und/oder Gefahrenmeldeanlagen (akustische Meldung löschbar, optische Meldung nur durch Störungsbeseitigung löschbar) zu installieren. (siehe auch Abschnitt 12 Gebäudeleittechnik) Ebenso ist in der Wohnung eine Parallelanzeige der BMZ und falls vorhanden der Sicherheitsbeleuchtung vorzusehen. Die Wohnung erhält eine Türsprechanlage mit Rufunterscheidung Außen/Etage sowie mit Türöffner. Die Wohnung wird mit einer Satellitenempfangsanlage (DVB-S) ausgestattet. Alle relevanten Räume erhalten Antennen- und Netzwerkanschlüsse. Der Verteiler der Wohnung erhält ein zusätzliches Schwachstromfeld, in dem die Netzwerkanschlüsse, der DSL-Anschluß und die Telefonanschlüsse gepatcht werden können. Aufgrund der WIFI-Funktionalität ist der DSL-Router außerhalb des Verteilers anzuordnen. Die Dienstwohnung ist mit einem öffentlichen Telefon/DSL-Anschluss auszustatten. Für interne Telefonate ist eine Nebenstelle der hauseigenen Telefonanlage einzuplanen. Zur Erfassung des Stromverbrauchs der Wohnung ist ein separater Elektrozähler der Stadtwerke München GmbH vorzusehen. Entsprechend Artikel 46 Absatz 4 der Bayerischen Bauordnung (BayBO) ist die Wohnung mit batteriebetriebenen Rauchwarnmeldern nach DIN 14676 auszustatten. Zum Einsatz kommen hier Geräte mit Lithiumbatterie und einer Mindestlaufzeit von 10 Jahren.