Insgesamt sind bei der Landeshauptstadt München (LHM) ca. 40.000 Anschlussports vorhanden. Die einzelnen Kommunikationsnetze weisen dabei unterschiedliche Größenordnungen auf. Von Standorten mit 5 Ports bis hin zu Standorten mit 7.500 Ports sind alle Größenordnungen vertreten.
Die bestehenden Netze sind in der Regel als strukturierte Verkabelung in Anlehnung an die Normenreihe DIN EN 50173 aufgebaut. Ausnahmen bilden Gebäude, deren Kommunikationsnetze gemäß älterer Planungsvorgaben errichtet wurden. Hierbei wurde im Bereich der Tertiärverkabelung Cable-Sharing mit der Pinbelegung 3/6 und 4/5 realisiert.
Die Auslegung der Netze erfolgte dabei –sofern keine besonderen Vorgaben durch den Nutzer erfolgten– einfach, ohne redundante Strukturen.
Bei der Nachrüstung von Kommunikationsnetzen in Gebäuden mit vorhandener Telefonverkabelung wurde diese je nach Alter weiter verwendet und die Anzahl der Anschlüssepro Arbeitsplatz davon abhängig gemacht.