In Gebäuden kommen überwiegend folgende Leuchtmittel (Lampen) zum Einsatz:

  • Halogenglühlampen
    Die Halogenglühlampe ist eine spezielle Bauform der Glühlampen mit brillantem Licht. Da sie klein gebaut werden können, ermöglichen sie Leuchten in besonderer Bauform. Meist werden sie als Niedervolthalogenlampen mit Trafo betrieben. Die Stromversorgung erfolgt über Sicherheitskleinspannung, die kurzschlussfeste Sicherheitstransformatoren (üblich: 6 bis 24 V) bereitgestellen. Gemäß dem Stufenplan der Europäischen Union müssen Halogenlampen ab September 2016 mindestens der Energie-Effizienzklasse B entsprechen.Sicherheitshinweis: Wegen der Kleinspannung ist die Isolierung der Leitungen zum Schutz gegen direktes Berühren nicht erforderlich. Kleinspannungs-Beleuchtungsanlagen mit Halogenlampen sind oft als Seilsysteme ausgeführt, die zwischen den Wänden gespannt werden. Diese Seile sollten möglichst mit Isolierschlauch überzogen werden um Kurzschlüssen vorzubeugen. Zwar ist direktes Berühren der Zuleitungen (Seile, Haltevorrichtungen etc.) wegen der niedrigen Spannung ungefährlich, doch können die hohen Ströme in den Leitungen bei Kurzschlüssen rasch zu Bränden führen. Die Leitungen sollten entsprechend dimensioniert sein und aus Gründen des Brandschutzes gegen Überstrom geschützt werden.
  • Glühlampen – nicht mehr zulässig
    Glühlampen (in vielen Bauformen und Leistungsstufen) zeichneten sich durch warme Lichtfarbe und gute Farbwiedergabe aus. Aufgrund ihres hohen Energieverbrauchs und der starken Wärmeentwicklung (95% der Energie wird in Wärme umgewandelt), wurden sie nach einem Beschluss der Europäischen Kommission vom Markt genommen (bis Ende 2012) und sind nicht mehr zulässig, aber derzeit noch zur Beleuchtung im Einsatz.
  • Leuchtstofflampen
    Leuchtstofflampen werden überwiegend in Stabform mit unterschiedlichen Längen, Leistungen und Lichtfarben verwendet. Sonderausführungen gibt es auch in Ring- oder U-Form.Vorteilhaft ist die hohe Lichtausbeute bei geringstem Energieverbrauch, jedoch können sie nur mit Hilfe von Vorschaltgeräten betrieben werden. Die Form der Leuchtstofflampen erfordert entsprechende Gestaltung der Leuchtenkörper (z.B. die weit verbreiteten Langfeldleuchten, die gut für sogenannte Lichtbänder in Bürogebäuden, Produktionsräumen etc. geeignet sind).
  • Kompaktleuchtstofflampen
    Kompaktleuchtstofflampen sind eine Weiterentwicklung der Leuchtstofflampe. Sie werden oft als Energiesparlampe bezeichnet und ähneln in Form und Abmessungen den Glühlampen mit E-27-Sockel; innerhalb des Sockels ist das elektronische Vorschaltgerät untergebracht, sodass das Gerät wie eine herkömmliche Glühlampe in vorhandene Brennstellen (Lampenfassungen) eingeschraubt werden kann.
  • LED-Lampen
    Licht emittierende Dioden (LED) gelten als Leuchtmittel der Zukunft, insbesondere für die Effekt- und Architekturbeleuchtung. LEDs sind energieeffizient, kompakt und von hoher Lebensdauer (50.000h). Es gibt sie in vielen Farben. Da sie trägheitslos steuerbar sind, können verschiedene  Lichteffekte realisiert werden.

Weitere Lampenarten sind:
Halogen-Metalldampflampen (z.B. für Hallenbeleuchtung, Anstrahlungen etc.), Natriumdampf-Hoch- oder Niederdrucklampen (z.B. für Straßenbeleuchtung).