Der Sekundärbereich stellt die Verbindung zwischen einem Haupt- und den Etagenverteilern (EVT) mittels Lichtwellenleiter und hochpaariger Kupferkabel her, sowie die Verbindung zwischen HVT und Server. Alle Schulstandorte erhalten mindestens einen Serverschrank. Der oder die Serverschränke werden im EDV-Hauptverteilerraum untergebracht und sind an den HVT anzureihen. Sollte der WAN-Übergabeschrank ebenfalls im EDV-Hauptverteilerraum untergebracht sein, ist folgende Reihenfolge einzuhalten: WAN-Übergabeschrank – HVT – Server. Ist kein direkter Anschluss an den Hauptverteiler möglich wird jeder Serverschrank mit 12 Kategorie 6A Kupferanschlüssen und 24 Multimode-Lichtwellenleiteranschlüssen an den HVT angebunden. Jeder EVT ist mit mindestens 12 Singlemode- und 24 Multimode-Lichtwellenleiter-anschlüssen an den HVT anzubinden. Die Kabel sind beidseitig in 19“-Patchpanels mit integrierten Spleißboxen abzuschließen. Für die Singlemodeverkabelung (E9/125 OS2 Faser) werden generell Simplex-E2000APC-Steckverbinder und für die Multimodeverkabelung (G50/125 OM4 Faser) SC-Duplex-Steckverbinder eingesetzt. Durch zwei ODTR-Messungen pro Faserbündel wird die Kabellänge der fest installierten Glasfaserverkabelung bestimmt und das Kabel auf Verlegefehler bzw. Defekte überprüft, sowie die Dämpfung der einzelnen Glasfaserverbindung durch eine LSPM-Dämpfungsmessung pro Faser nachgewiesen. Gegenwärtig ist für die Telefonie noch eine Kupfer-Verkabelung in Kategorie 3 vorgesehen. In den Verteilern (HVT und EVT) werden mindestens 50 Doppeladern (DA) Kupferkabel auf ein 19“ Patchpanel mit 50×8-poligen Westernbuchsen (Typ RJ-45 in LSA+-Technik) aufgelegt. Jede RJ-45 Buchse wird zweiadrig (Pins 4/5) beschaltet. Beispiel für ein typisches Installationskabel: J-H(ST)H 50x2x0,6 St III Bd