Aufgrund von Anforderungen der Versammlungsstättenverordnung kann (zum Beispiel bei Dreifachsporthallen) der Einbau einer Anlage zur Sprachalarmierung im Brandfall nach DIN VDE 0833-4 erforderlich werden. Dabei sind folgende Punkte zu berücksichtigen:
– Gemeinsam mit dem Prüfsachverständigen ist zu klären, welche Bereiche gegebenenfalls mit Sprachalarmierung ausgestattet werden. Im Regelfall ist der Einbau einer SAA im gesamten Objekt nicht erforderlich.
– Da es sich um eine hochwertige, wartungspflichtige Beschallungsanlage handelt, übernimmt die Anlage sowohl die Beschallung im Sportbetrieb als auch die Beschallung in Notfällen.
– Von allen Beteiligten (Architekt, Akustiker, Fachfirma, Prüfsachverständiger, etc.) ist zu prüfen, ob die für die Sprachalarmierung geforderten akustischen Werte mit der gewählten baulichen Ausführung realisierbar sind. Simulationsberechnungen sind immer erforderlich. Sichtbetonflächen sind im Regelfall akustisch problematisch.
– Versammlungsstätten mit baurechtlich geforderten Sprachalarmierungsanlagen dürfen ohne positive SprüfV-Bescheinigung nicht betrieben werden.