Das technische Netz in Schulen ist als separates strukturiertes Kommunikationsnetzanalog zu den technischen Spezifikationen beim Schulnetz zu installieren. Über dieses Netz werden die netzwerkfähigen technischen Anlagen auf die zentrale Leittechnik der LHM aufgeschaltet und netzwerkfähige Geräte miteinander verbunden. Es ist in oder oberhalb folgender Schaltschränke jeweils eine Datendoppeldose vor-zusehen:
– Schaltschrank NSHV Hauptverteilung
– Schaltschrank GA-Knoten
– ISP Schaltschrank für MSR Heizung/ Lüftung/ Sanitär/ Klima
– AC-Schaltschrank Photovoltaik
– Schaltschrank BUS-System oder SPS
– Technische Hausverwaltung
Die genannten Anschlüsse sind der Mindeststandard. Die Anzahl der Anschlüsse ist auf Grundlage der netzwerkfähigen technischen Anlagen und Geräte zu planen. Weiterhin ist zwischen dem Schul- und dem technischen Netz eine Verbindung erforderlich. Diese sollte, soweit möglich, zwischen dem ZLT-Verteiler und dem EDV-Hauptverteiler über eine 2xKAT 7A Kupferleitung (als Typ RJ-45 auf Patchpanel auflegen) erfolgen. Ansonsten ist der nächstliegende EDV-Verteiler anzufahren.Jede Datendoppeldose ist mit einem „T“ gefolgt von der Raumnummer und Portnummer sowohl im Raum, wie auch auf dem Panel zu beschriften (z. B. T105/3-4). Die einzelnen Netzteilnehmer sind wie folgt im Verteiler des technischen Netzes mit farblichen Patchkabeln zu unterscheiden:
– Mess-/Steuerungs-/Regelungstechnik: schwarz
– Photovoltaikanlage: grün
– Sprechanlage: blau
– Zähler: grau
– Zugangskontrolle: rot
Der ZLT-Verteiler ist mit einem „T-“ gefolgt von „HVT“ bzw. „EVT“ und der Raumnummer zu beschriften (z. B. T-HVT 005). Die aktive Technik ist Bestandteil des technischen Netzes und vom Errichter zu liefern. Die Switche (19“-Technik) müssen managebar, V-LAN-fähig (IEEE 802.1Q) sein und über eine Portreserve von 30% verfügen. Eine detaillierte Abstimmung hat vor Ausführung mit H81 (IT-Vernetzung und Zentrale Leittechnik) und für die Vergabe der IP-Adressen mit H94 (Energiemanage-ment, Zentrale Leittechnik) zu erfolgen.