Ähnlich wie in vielen anderen öffentlichen Bauwerken gibt es für Uhren in Schulen spezielle Vorgaben, die zu erfüllen sind.  Diese Vorgaben helfen für eine günstige und einheitliche Installation der Uhren-/ Zeitdienstanlagen.

Allgemeine Vorgaben für die Uhren

Alle Uhren in der Schuleinrichtung sollen runde, analoge Wanduhren sein, sie sollen einen Minuten- und einen Stundenzeiger haben und das Ziffernblatt soll keine Ziffern haben (nur Balken als Stunden- und Minutenmarkierungen). In den Mehrzweckräumen, Pausenhallen, Speisesälen, … sollten sie einen Durchmesser von 400 mm haben, in den Turnhallen einen Durchmesser von 600 mm und in den restlichen Bereichen einen Durchmesser von 250 mm. Die Uhren in den Turnhallen sollen durch eine Schutzabdeckung ballwurfsicher sein. Im Regelfall wird eine Makrolon-Scheibe verwendet. Digitale Uhren dürfen nicht eingebaut werden.

Synchronisation der Uhren

Um die Uhren synchron laufen zu lassen ist eine mikroprozessorgesteuerte Quarzhauptuhr zu installieren. Ihr Antennen-Empfängereinrichtung sorgt für die Funksynchronisation (DCF77, ein Langwellensender, der funkgesteuerte Uhren mit der in Deutschland gesetzlich geltenden Zeit versorgt) und die Gleichlaufregelung. In die ELA Zentrale soll eine vollautomatische Zeitübernahme von Sommer- und Winterumstellung eingebaut sein. Die Uhren sollten außerdem modern und selbstsynchronisierend sein, um teure und langwierige Synchronisationsabläufe zu vermeiden. Ein Beispiel wäre der Fabrikat Peweta.

Bereiche mit Uhren-/Zeitdienstanlagen

Die Uhren sollten natürlich in jedem Klassenzimmer vorhanden sein. In den Sporthallen sollte eine ballwurfsichere vorhanden sein. Weitere Bereiche sind Mehrzweckräume, Pausenhallen, Speisesäle, Teamräume, Lehrerzimmer, Sekretariate und Haupteingänge.